L-Arginin ist eine elementare Stickstoffverbindung, eine Aminosäure, die im Stoffwechsel des Körpers zur Proteinbildung gebraucht wird

und in den heutigen Lebensgewohnheiten immer mehr an Bedeutung gewinnt. So profitieren von den Eigenschaften dieses Stoffes nicht nur Gehirnzellen und die Potenz, sondern es konnte auch ein anhaltender Regenerierungsprozess des Körpers beobachtet werden.

Von Kindesbeinen an ist Arginin unverzichtbar, wobei im Alter die Fähigkeit, diesen Stoff mit Hilfe von Enzymen zu spalten, verloren geht. Wichtiger Lieferant für L-Arginin sind Samen und Nüsse, aber auch in Fisch, Eiern und Muskelfleisch ist es reichlich vorhanden. Allerdings ist zu beachten, dass der Körper durch die einseitig gewordene Ernährung den Bedarf nicht mehr abdecken kann, sodass immer häufiger zu Nahrungsergänzungsmitteln auf Aminosäurebasis zurückgegriffen wird, die dieses Manko ausgleichen sollen.

Doch sollte vor der Einnahme ein Arzt kontaktiert werden, da es möglicherweise zu Nebenwirkungen in Zusammenhang mit anderen Medikamenten kommen kann. Auch sollte bei Leber- und Nierenschäden von einer Supplementation, einer Nahrungsmittelergänzung, abgesehen werden.


L-Arginin ist ein wahres Wundermittel, ja sogar etwas wie ein Jungbrunnen, denn es ist für eine ganze Reihe von Mechanismen in unserem Körper verantwortlich, die teilweise lebensnotwendig sind. So erweitert es beispielsweise unsere Blutgefäße, sodass es zu einer besseren Durchblutung des Gewebes und der Muskulatur kommt. Es hat cholesterinsenkende Wirkung, beugt gegen Gefäßverkalkung vor, verbessert die Leistung des Herzens. Es trägt maßgeblich zur Wundheilung nach Verletzungen oder Operationen bei, greift regulierend in den Harnstoffzyklus ein und hat dabei eine entgiftende Wirkung.

Um dem Körper nun zusätzlich L-Arginin zuzuführen, werden in Apotheken, Reformhäusern und Drogerien verschiedene Darreichungsformen angeboten. Dabei ist nicht immer klar, in welcher Dosierung das Präparat eingenommen werden soll. In der Regel geht man davon aus, dass bis zu 6 Gramm täglich eine verträgliche Menge sei, aber weniger hohe Dosen zu empfehlen sind. Da Arginin niemals isoliert eingenommen werden soll, sind die Einbettungskriterien von großer Wichtigkeit. Diese bestehen nicht wie üblich aus Maisstärke, sondern aus pflanzlichen Faser- oder Enzymstrukturen, die zusätzliche Wirkstoffe wie Kalium oder Folsäure enthalten, die letztlich zur Entfaltung der Wirkstoffe beitragen.