L-Glutamin ist eine nicht-essenzielle Aminosäure und kann vom Körper selbst gebildet werden.

Für diese Produktion sorgen hochkomplizierte Abläufe, die nur dann reibungslos funktionieren, wenn der Körper gesund und fit ist. L-Glutamin spielt für den Stoffwechsel eine sehr wichtige Rolle und übernimmt dort vielfältige Aufgaben. So sorgt die Aminosäure beispielsweise dafür, dass in den menschlichen Zellen die Einlagerung von Wasser gesteigert wird.

Dies führt letztendlich zu einer Zunahme des Zellvolumens und macht sich vor allen in den Muskeln bemerkbar: Besonders für Sportler ist dieser Aspekt natürlich interessant und wünschenswert. Außerdem kann eine konstante und ausreichende Versorgung mit L-Glutamin die persönliche Leistungsfähigkeit deutlich steigern.

In bestimmten Phasen unseres Lebens verbraucht der Körper allerdings mehr L-Glutamin, als er bilden kann. Solche Phasen können unter anderem Krankheiten und Infektionen sein, aber auch Unfälle und Stress. Häufig sind auch besonders intensive Trainingseinheiten oder ein sehr straffes Wettkampfprogramm für einen erhöhten Bedarf an L-Glutamin verantwortlich.

Der Sportler merkt eine mangelnde Versorgung mit der wichtigen Aminosäure hauptsächlich an einer allgemeinen Abgeschlagenheit und einer mangelnden Leistungsfähigkeit. Um dieser Unterversorgung vorzubeugen, empfiehlt sich daher eine regelmäßige und hochwertige Nahrungsergänzung mit L-Glutamin. Mit der Einnahme erhält der Sportler die Gewissheit, dass er auch in Zeiten stärkerer körperlicher Belastung fit und leistungsfähig bleibt.

Warum macht die zusätzliche Glutamin einnahme sinn

Glutamin ist eine körpereigene Aminosäure. Es kommt in den Muskelfasern vor, kann ihr Volumen steigern und allgemein das Immunsystem verbessern. Eine zusätzliche Einnahme von Glutamin kann sinnvoll sein, damit man sich schneller vom Krafttraining regenerieren kann. Am besten nimmt man Glutamin 20 bis 30 Minuten nach dem Training zusammen mit einem Proteinshake ein, in einer Dosis von 5 bis 10 g.{adselite}
Am Anfang sollte die Dosis bei 3 bis 5 g liegen, um sich an die Einnahme von Glutamin zu gewöhnen. Vor dem Schlafengehen eingenommen, trägt Glutamin zur Steigerung der Wachstumshormone im Körper bei, dadurch wachsen die Muskeln schneller und werden größer.

Glutamin und die Hormonproduktion

Bei L-Glutamin handelt es sich um eine Aminosäure, die beim Aufbau der Muskulatur und bei der Hormonproduktion eine zentrale Rolle spielt.

Verantwortlich ist Glutamin vor allem für die für Sportler wichtigen Hormone Testosteron und die Wachstumshormone. Diese wirken auf das Vorhandensein von Cortisol im Körper. Glutamin bewirkt, dass die Produktion von Testosteron und der Wachstumshormone angeregt wird. Die Wirksamkeit von zusätzlicher Aufnahme von Glutamin für Sportler konnte in seriösen Studien nachgewiesen werden.

In der Nahrung ist Glutamin vor allem vorhanden in Weizen (Weizenprotein), Milchprodukten (Molkeprotein und Casein), in Mais (Maisprotein) und Soja (Sojaprotein). Dabei ist die Konzentration im Weizenprotein mit Abstand am höchsten.