Omega-3-Wirkung

Der Oberbegriff Omega-n-Fettsäuren umfasst mehrere gesunde Fettsäuren. Dazu zählen auch die Omega-3-Fettsäuren. Es handelt sich dabei um ungesättigte Verbindungen, die überwiegend in Naturstoffen zu finden sind.

 

Omega 3 Fettsäuren sind lebensnotwendig und nur durch die Nahrung aufzunehmen. Sie werden also nicht vom Körper hergestellt. Daher ist eine ausgewogene Ernährung, in der Nahrungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren vorkommen, unerlässlich. Ein Mangel kann lebensbedrohlich werden oder die Lebensqualität deutlich verschlechtern. Sowohl körperliche als auch geistig-seelische Krankheiten werden durch einen Mangel verursacht oder verschlechtert. Die Omega-3-Fettsäuren kommen insbesondere in Pflanzenölen wie Lein- und Rapsöl und in verschiedenen Fischsorten wie Lachs und Sardinen vor.

Wirkung der Omega 3 Fettsäuren bei Erkrankungen

Omega-3-Fettsäuren sind lebenswichtige Stoffe, die dem Körper regelmäßig zugefügt werden sollen. Reicht es nicht aus, sie durch die Nahrung einzunehmen, sollte man auf Pillen zurückgreifen. Denn wer einen Mangel an diesen gesunden Fettsäuren hat, kann nachweislich an lebensbedrohlichen Krankheiten erkranken. Bei einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren ist das Risiko erhöht, einen Herzinfarkt zu erleiden. Mehrere international geführte Studien belegen, dass die Omega-3-Fettsäuren das Herz schützen und das Risiko für einen Herzinfarkt um bis zu 70 Prozent verringern. Omega-3-Fettsäuren eignen sich in mehrfacher Weise für ein gesundes Herz. So senken sie zunächst einmal den Blutdruck, sie verringern das Risiko, dass sich Blutplättchen verklumpen und sie senken den Triglyceridspiegel. Durch eine gesunde Versorgung von Omega-3-Fettsäuren verbessert sich die Fließeigenschaft des Blutes und der Cholesterinspiegel. Somit haben die Omega-3-Fettsäuren einen starken Einfluss auf die Herzgesundheit und auf Kreislauferkrankungen. Darüber hinaus hat man herausgefunden, dass Omega-3-Fettsäuren auch dazu beitragen, dass man an seelischen Krankheiten leidet. Bei einigen Ausprägungen kann es sinnvoll sein, den Omega-3-Fettsäuren Gehalt zu erhöhen. Dazu gehören Depressionen und Alzheimererkrankungen. Wenn man bereits eine Depression hat, empfehlen viele Ärzte mittlerweile auch eine Nahrungsumstellung und die Einnahme von bestimmten Vitaminpräparaten, in denen auch Omega-3-Fettsäuren enthalten sind. Zudem zeigen Studien, dass Omega-3-Fettsäuren auch einen wichtigen Einfluss bei Erkrankungen an Schizophrenie, an Borderline-Persönlichkeiten, an bipolaren Störungen und ADHS haben. Die Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf die seelische Gesundheit aus. Omega-3-Fettsäuren sind während der Schwangerschaft und Stillzeit für die schwangere Frau genauso wichtig wie für das ungeborene Kind. Sie tragen dazu bei, dass das Kind gesund zur Welt kommt, dass es weniger Fehlgeburten gibt und dass die Frau weniger an einer Wochenbettdepression erkrankt.

Einflussbereiche von Omega 3 Fettsäuren

Die Omega 3 Fettsäuren sind für eine Reihe von Prozessen im Stoffwechsel verantwortlich. Sie sind an der Produktion von Hormonen beteiligt. Die Eiweißsynthese im Körper funktioniert nicht ohne sie einwandfrei. Omega-3-Fettsäuren versorgen die Gelenke mit dem Schmierstoff, der sie gesund erhält. Der Zellstoffwechsel ist von diesen gesunden Fettsäuren abhängig. Zudem schützen sie den Körper vor Entzündungen und halten Infektionskrankheiten ab. Wer ein schlechtes Immunsystem hat, und keine andere Krankheiten nachweisbar sind oder keine Medikamente eingenommen werden, die das Immunsystem schwächen, sollte es mit einer Kur mit Omega-3-Fettsäuren ausprobieren. Die Omega-3-Fettsäuren sind an der Bildung von körpereigenen Abwehrzellen beteiligt. Sie sorgen für eine gesunde Zellatmung und für gesunde Haut und Haare. Nicht umsonst werden gerade bei spröden Haaren und spröder Haut Omega-3-Fettsäuren gemeinsam mit anderen Vitaminen empfohlen, da sie dem Körper Feuchtigkeit geben.

Liste von Omega 3 Fettsäuren-reichen Lebensmitteln auf 100 g

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung von Lebensmitteln, die Omega 3 Fettsäuren enthalten. Bei den Werten kann es unterschiedliche Angaben geben, da man auch den Gehalt an Omega-3-Fettsäuren daran misst, ob alle oder nur die aktivsten Omega-3-Fettsäuren gemessen werden und wo zum Beispiel der Fisch gefangen wurde. So haben zum Beispiel Fische aus Kaltwasser mehr Omega-3-Fettsäuren.

  • Thunfisch 1,9 g
  • Hering 1,9 g
  • Lachs 2,6 g
  • Makrele 1,7 g
  • Sardine 1,4 g
  • Forelle 0,6 g
  • Kabeljau 0,3 g
  • Schellfisch 0,2 g
  • Wallnüsse 7,5 g
  • Sojaöl 7,7 g
  • Leinsamen 16,70 g
  • Leinöl 54 g