Intensives Training führt zu den angestrebten Zuwächsen an Kraft und Muskelmasse. Fortschritte sind einerseits mit der aufgelegten Belastung und andererseits mit der Anzahl der Sätze und Wiederholungen verbunden.

Dabei kommen viele Athleten zu schnell an ihre Grenzen: Sie ermüden, noch bevor sie den notwendigen Trainingsreiz setzen konnten. Aber viele Sportler verfügen grundsätzlich über weitaus größere Potenziale, als ihnen selbst bewusst ist.
Bewusst ist ihnen schon gar nicht, dass eine zunächst simpel anmutende Kombination aus den Schalen der Wassermelone, aus Knoblauch, Zwiebeln und Äpfeln das Durchhaltevermögen im Training nachweislich fördern kann.


Diese clevere Kombination gibt es zu kaufen! Als praktisches Supplement, angereichert mit wertvollen Zusatzstoffen, sorgt Citrullin-Malat (CM) für mehr Intensität und Ausdauer im Training. CM hat das Potenzial, Ermüdungserscheinungen verzögern zu können – deshalb kommt es einerseits als pures Nahrungsergänzungsmittel, andererseits auch als stimulierender Aminosäurebestandteil effektiver Trainingsbooster zum Einsatz.

Was ist Citrullin-Malat?

Citrullin ist eine Aminosäure. Alle Aminosäuren sorgen in ihrem Verbund für den Ablauf der wichtigsten Körperfunktionen. Sie regen den Stoffwechsel an, sind Bestandteile der lebensnotwendigen Organe und sind unmittelbar am Aufbau und an der Erhaltung von Muskelmasse beteiligt.
Dabei gibt es 20 proteinogenen Aminosäuren und mehr als 250 nicht-proteinogene Aminosäuren, die hauptsächlich in Pilzen und Pflanzen vorkommen. Dazu gehört auch Citrullin.
Citrullin Malat ist die Aminosäure Citrullin verestert mit Apfelsäure. Malate sind Ester und Salze der Apfelsäure. Dabei stammt der Name L-Citrullin aus dem Lateinischen für citrullus = Wassermelone. Der Präfix „L“ bezeichnet die räumliche Anordnung der Atome und die Zugehörigkeit zu den natürlichen Aminosäuren. Erstmalig isoliert wurde L-Citrullin im Jahr 1914. Es wurde nachgewiesen, das L-Citrullin eine prägende Komponente im Harnstoffzyklus ist.


Die nicht essenzielle Aminosäure wird gebildet
● im Verdauungstrakt als Ergebnis der Reaktion von Ornithin mit Carbamylphosphaten
oder
● durch die Aufspaltung von L-Arginin zu Stickstoff (NO).


Der Malat-Anteil resultiert aus Apfelsäure-Anteilen des Citrullin Malat (lat. malum = Apfel). Er ist ein Bestandteil des Tricarbonsäurezyklus (TCA). Der TCA unterstützt den aeroben Stoffwechsel durch die Reduzierung von Laktat. Außerdem reguliert der Tricarbonsäurezyklus die Pyruvatproduktion im Zitronensäurezyklus.


Demzufolge kommt Citrulin-Malat in Anti-Asthenika zum Einsatz – auch zur Bekämpfung von Muskelschwäche als Begleiterscheinung eines chronischen Ermüdungssyndroms, einer vegetativen Dystonie oder auch einer Diabetes.
Zusammengefasst: In der Medizin wird Citrullin-Malat zur Milderung von Schwäche- und Ermüdungszuständen eingesetzt.

Wirkungen von Citrullin und Malat im Organismus

Die stimulierenden Wirkungen machen sich Sportler durch die Supplementierung von Citrullin Malat als Nahrungsergänzungsmittel zunutze. Dabei wirkt CM doppelt:
● Medizinische Studien konnten die stimulierende Wirkung innerhalb der Synthese von Stickstoffoxid (NO) nachweisen. Dadurch wurden sowohl der Glukosetransport und der Blutfluss als auch die mitochondriale Sauerstoffversorgung positiv beeinflusst.
● Die Konzentration der Aminosäure L-Arginin wird durch CM erhöht - eine nachhaltige Stimulanz der NO-Synthese . Im Umkehrschluss bedeutet mehr CM mehr L-Arginin und eine effektivere NO-Synthese.
Mehr NO verbessert den Blutfluss im Organismus, die Muskulatur wird besser mit Nährstoffen versorgt. Der Transport von Abfallstoffen weg von der arbeitenden Muskulatur resultiert ebenfalls aus der Wirkung des L-Citrullin.
Die Malat-Anteile stimulieren über ihre antioxidativen Wirkungen ihrerseits den Zitronensäurezyklus, der unter Ausnutzung von Sauerstoff Energie generiert. Gleichzeitig wird Laktat zur Pyruvatproduktion ausgenutzt.
So wird der aeroben Stoffwechsel stabilisiert und durch die vermehrte Bereitstellung von Adenosintriphosphat (ATP) werden Ermüdungserscheinungen wirkungsvoll herausgezögert. ATP ist der universelle und direkt verfügbare Energieträger, es regelt die wichtigen Energie liefernden Prozesse im Organismus.
Citrullin Malat steigert die ATP-Synthese im Training um etwa 34 Prozent, aber auch eine erhöhte Kreatinphosphat-Regeneration infolge hoher Trainingsbelastungen. Denn die Kreatin-Resynthese kann im Anschluss an eine Trainingseinheit um etwa 20 Prozent gesteigert werden.
Weitere Vorteile sind:
● effiziente Insulinausschüttung
● verbesserte Verwertung der BCAAs
● Erhöhung der Ausschüttung von Wachstumshormonen (GH).

Studien weisen Leistungsvorteile nach

Zahlreiche sportmedizinische Studien weisen die Vorteile des Citrullin Malat nach; sie beweisen den unmittelbaren Nutzen einer Supplementierung direkt vor der jeweiligen Trainingseinheit. Messungen von Muskelstoffwechselprodukten wie Ammoniak und Laktat während intensiver Belastungen lassen Rückschlüsse auf die gesamte Leistungsfähigkeit zu:
Neue sportwissenschaftliche Untersuchungen haben nachweisen können, dass die Supplementierung von acht Gramm Citrullin-Malat im direkten Vergleich zu Testgruppen, die lediglich mit einem Placebo versorgt wurden, einen Leistungsanstieg zwischen 19 und 53 Prozent generierte. Dabei stellte sich also heraus, dass CM die Leistungsgrenzen verschieben und die Effektivität des Trainings erhöhen hilft.

Die Dosierung von Citrullin Malat

Studien haben nachgewiesen, dass bereits drei Gramm Citrullin Malat täglich zur Stimulierung der Leistungsfähigkeit ausreichen. Die Menge von acht Gramm CM ist optimal; Athleten konsumieren drei Gramm auf leeren Magen am Morgen und fünf Gramm eine Stunde vor dem Training.

Citrullin Malat: die Vorteile

Citrullin Malat ist neben Kreatin, Beta Alanin und L-Arginin ein effektives Supplement, um Muskeln aufzubauen und trainingsbedingten Erschöpfungszuständen vorzubeugen. Citrullin Malat verbessert den Blutfluss zu den Muskeln und unterstützt den Aufbau innerer Energiespeicher mit mehr ATP und Phosphorkreatin. So steht mehr Energie zur Verfügung, um die Trainingsleistung nach und nach steigern zu können. Die positiven Auswirkungen erstrecken sich auf den Gesamtorganismus – nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die geistige Leistungsfähigkeit und eine starke Immunabwehr.